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Test SIP PERFORMER Reifen 3.00×10

Den SIP PERFORMER Reifen gibt es ja schon lange für die Largeframes in 3.50 x 10 allerdings erst neuerdings bzw. bald für die Smallframes in 3.00 x 10. Anlass genug das ganze mal zu testen, zumal der Reifen sogar einen ganz guten fairen Preis von ca. 30 € hat. Also einen Radsatz fertig gemacht und auf meine Fuffi geschraubt in Old School Manier mit Roller auf die Seite legen. Jetzt ist meine 50ccm V50 mit kein Renner, aber dafür fahre ich den Roller schon viele Jahre und kenne ihn gut, bzw. kann vielleicht besser eine Veränderung wie die Reifen beurteilen.

Der Reifen ist glaube ich einer der wenigen oder sogar der einzige, der bis 150 km/h zugelassen ist, was bei meinen maximal knapp 60 km/h zwar nicht zum Tragen kommt, aber wer einen richtig sportlichen Smallframe Roller fahren will findet hier auch eine Option.

Meine Vergleichsreifen, den ich schon einige Jahre zufrieden fahre ist der Vee Rubber VRM134 (siehe Bild).

Erster Eindruck

Das Profil ist ja schon länger bekannt. Als klassisch kann man es aber nicht unbedingt bezeichnen. Es ist eher auf der sportlichen Seite, aber nicht zu extrem. Da ich eher auf sportliches wie auf klassisches Profil stehe, gefällt es mir sehr gut.
Im Vergleich zu meinem Vee Rubber VRM134 baut er etwas schmaler vom Eindruck her. Hier gefällt mir mein alter Reifen etwas besser.

Fahreindruck

Ich war mir nicht sicher ob und wie stark man einen Unterschied spürt, aber doch tatsächlich ist es gut spürbar. Im Vergleich zu meinem alten Reifen, fährt er doch deutlich quirlliger, agiler, sportlicher. Man kann direkter und schneller einlenken und präziser damit fahren. Bisher bin ich den Reifen nur bei warmem trockenem Wetter gefahren, also der Schlechtwettertest würde noch ausstehen. Vom Komfort her würde ich ihn etwas schlechter als meinen alten Vee Rubber einstufen.

Fazit

Wer einen sportlichen Reifen sucht mit viel Potential nach oben, mit einem schicken Profil und das auch noch zu einem guten Preis ist denke ich mit dem SIP PERFORMER gut bedient.

Nachtrag

Inzwischen habe ich den Reifen schon etwas länger drauf und die Einschätzung von oben hat sich bestätigt. Heute ist mir bei einem Ausweichschlenker mit wahrscheinlich nicht wirklich sichtbarem Sand auf dem Asphalt (Baustellenbereich) der Vorderreifen weggerutscht und ich konnte die Situation fangen ohne dass es mich auf die Fresse gelegt hat – da hat sich der Reifen auf jeden Fall noch mal positiv bewähren können. Auch hatte ich vor kurzem eine gescheite Vollbremsung an einer Ampel machen müssen, auch hier war alles gut kontrollierbar und ohne negative Eindrücke.

Hier findet ihr die SIP Performer Reifen in 3.00×10 bei uns im Shop.

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WC-Sitz Vintage Scooter

WC-Sitz Vintage Scooter Vespa Lambretta

Kaum zu glauben, aber vor kurzem ist mir tatsächlich mein Klodeckel gebrochen. Also musste Ersatz her, aber es sollte nicht irgendein Ersatz werden, sondern wenn schon denn schon dann was stylisches. Also natürlich erst mal gesucht, ob es irgendetwas mit Vespa gibt. Direkt mit Vespa hatte ich nichts gefunden, aber über „Vintage Scooter“ wurde ich dann fündig.

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Der WC-Site von Wenko „Vintage Scooter“ ist mit ca. 50 € nicht ganz billig, allerdings ist er auch recht hochwertig und optisch gut gemacht. Der Sitz hat einen Holzkern und der Design-Deckel ist eine Metall-Prägung-Druck. Außerdem hat er eine Schließautomatik bzw. -dämpfung. Die Scharniere sind aus Metall. Die Montage ist sehr einfach und alle Montageteile sind dabei.

Bei Wenko gibt es noch andere Artikel aus der „Vintage Scooter Serie“ wie, Wäschetrommel, Duschvorhang, Badwaage, Badteppich, Mülleimer, …

Zu finden unter: www.wenko.de

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SIP Sporthebel einstellbar

Sporthebel SIP Vespa 50 einstellbar silber

Die einstellbaren Brems- und Kupplungshebel von SIP waren mir schon seit vielen Jahren bekannt, allerdings nur in der „sportlichen PK-Form“. Jetzt bin ich ihnen zufällig in der schlanken V50 Rundlich-Form mit der kleinen Endkugel über den Weg gelaufen. Da mich diese Hebel und die damit verbundene Vereinfachung der Kupplungseinstellung und Vorderbremseinstellung schon immer gereizt haben, war es jetzt an der Zeit diese zu testen.

Erster Eindruck
Der erste Eindruck ist schon mal sehr gut: das Finish gefällt mir, nicht zu glänzend, das Verstellrändelrad lässt sich mit einer angenehmen und wertigen Rasterung drehen. Der Griff wirkt natürlich nicht ganz so elegant von der Form her wie einer ohne Verstellung, aber irgendwo muss halt auch der Verstellmechanismus Platz finden.

Sporthebel SIP einstellbar

Passgenauigkeit und Montage
Die Passgenauigkeit in der Lenkerführung ist auch recht gut, nicht so wackelig wie viele anderen Hebel. Mit einer oder zwei dünnen Wellescheiben kann man das ganze noch mal optimieren und dann sitzen sie richtig perfekt. Um die Hebel einzubauen muss man erst mal die „alten“ Innenseile ziehen, da diese vor dem Einbau der Hebel durch die Öffnung dessen Verstellmechanismus gefädelt werden müssen, bevor das Innenseil wieder in die Außenhülle geschoben werden kann und in diesem Zuge auch der Hebel an seinen Platz im Lenker kommt. Nimmt man neue Innenseile tut man sich leichter wie mit den schon verbogenen gebrauchten alten, die drin waren. Wenn die Innenseile hinten ausgefranst sind, dann sollte man sowieso neue nehmen, sonst wird man wahnsinnig. Hier kommt jetzt auch das einzige was nicht ganz so optimal bei den Hebeln ist und zwar ist die Auspaarung für den Tonnennippel des Innenseils etwas knapp bemessen und meine Seile haben nicht direkt reingepasst und sich verklemmt. Das lässt sich aber leicht mit einer Feile lösen, indem man den relativ weichen Tonnennippel einfach etwas bearbeitet, damit er sich in der Verstellausspaarung des Hebels bewegen lässt.

Sporthebel SIP einstellbar

Einstellung
Nun stellt man die Züge wie gewohnt ein, kann aber sogar ein bisschen „schlampiger“ sein. SIP gibt für die Hebel einen Verstellbereich von ca. 1,5cm an, was doch recht ordentlich ist. So hat man nun also einen schlampig eingestellten Kupplungs- und Vorderbremszug, den man am Hebel mit den Rändelrädern bequem nachstellen und auf Spannung bringen kann.

Fazit
Optisch zitieren die Hebel die schöne schlanke Hebelform der alten V50 Rundlichthebel, wenngleich auch mit einer größeren etwas die Eleganz nehmenden Verstellausbuchtung. Der Vorteil ist aber ganz klar die Nach- und Feineinstellmöglichkeit direkt am Lenker ohne lästiges Gefummle an den immer versifften Einstellschrauben z. B. am Motor. Man kann also sagen „form follows function“ zumindest zum Teil. Aber mir gefallen die Griffe sehr gut, freue mich über einfachere Verstellung und kann gut mit der leicht anderen Form leben. Natürlich findet ihr das Hebelpaar auch bei uns im Shop.

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Erfahrungsbericht SIP ROAD Banane V50

Als ich zufällig die SIP ROAD Banane endeckt habe, war klar: die musste ich ausprobieren, da ich bei den Largeframes schon gute Erfahrungen mit den SIP ROAD Produkten gemacht habe. Eigentlich wollte ich immer eine weitgehend normale Auspuffoptik auf meiner Fuffi wahren, aber hier habe ich mich hinreißen lassen. Wobei es den Bananenauspuff ja auf den „schnelleren“ Smallframe-Modellen orginial gab. Nimmt man das als Referenz ist die SIP ROAD Banane angenehm unaufällig, dezentes gut lackiertes mattschwarz und die speziell geschweißten Auspuffsegmente fallen unter der Seitenbacke quasi nicht auf.

Erster Eindruck
Wie schon gesagt, die Lackierung macht einen guten Eindruck. Auch die Ausführung der restlichen Verarbeitung und Schweißungen gibt keinen Anlass zur Beanstandung.

Montage & Passgenauigkeit
Bei der Montage von anderen Bananen hatte ich durchaus schon kämpfen müssen was Passgenauigkeit und Dichtheit angeht. Im Punkt Passgenauigkeit war ich wirklich begeistert vom SIP ROAD: der Krümmerflansch zum Zylinder ist schön plan und auch das verspannungsfreie verbauen beim Befestigen an der Schwinge ging problemlos. Etwas stramm ging der Flansch vom Krümmer zum Auspuff, der aufgeschoben wird und dann wie bei z.B. der Polini Banane mit einer Feder gesichert wird. Allerdings ist es mir lieber hier geht es stramm und ist nacher dicht. Bei den ebenfalls „gesteckten“ Polini Bananen und der klassischen Verschraubung bei anderen Bananen, hatte ich da schon teilweise ziemliche Probleme die Verbindung hier so dicht zu bekommen, dass es nicht immer leicht raussprizt.
Was allerdings echt schwierig war, ist das Einhängen der Sicherungsfeder am Flansch zwischen Auspuff und Krümmer. Dazu habe ich ein Stück von der Feder gekürzt wo sie eingehängt wird, damit ich nicht so weit ziehen muss. Selbst mit einem speziellen Federzughaken und viel Kraft, habe ich doch viele Versuche gebraucht, bis ich die Feder eingehängt bekommen habe.

Sound & Leistung
Jetzt kommen wir zum äußerst erfreulichen Kapitel. Die Lautstärke ist nicht merklich größer als original und der Sound ist top, aber nicht auffällig. Nur ganz leicht hat man das typisch blecherne der Bananen, allerdings habe ich das Gefühl, das es nach ein paar Kilometer eigentlich auch inzwischen weg ist.
Ich fahre mit 50ccm und einem 16.16 Vergaser. Hier ist deutlich ein besseres Drehmoment spürbar. Das Fahren wird dadurch entspannter und natürlich auch spassiger. Da ich bisher nur bei mir im Ort mit überall 30iger und 40iger Zone rumgeeiert bin, kann ich über die Verbesserung der Höchstgeschwindigkeit noch nicht viel sagen. Denke hier bringt der SIP ROAD auch noch etwas Potential nach oben, allerdings setzt hier ggfs. auch die verbaute Getriebeübersetzung die Grenzen.

Fazit
Bei 50ccm ist man über jedes bisschen Leistung froh. Die SIP ROAD Banane ist hier eine einfache und charmante Möglichkeit etwas mehr rauszuholen. Die knappen 120 € für den Auspuff sind hier gut angelegt für die, die sich nicht scheuen einen nicht originalen Auspuff zu fahren. Eine offizielle Zulassung im Bereich der deutschen StVZO hat der Auspuff natürlich nicht, wie üblich bei vergleichbaren Teilen. Also Benutzung auf eigene Gefahr ;-)!